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11.08.2011 — "Value-Builder" im Fokus

Fonds im Blickpunkt

Seit Jahresbeginn bestimmen negative Nachrichten über die Schuldenproblematik in Europa die Berichterstattung in den Medien. Und die aktuellen Börsenturbulenzen zeigen erneut, wie schnell die Verunsicherung der Investoren um sich greift und die Stimmung an den Märkten umschlagen kann. Extreme Kursreaktionen aufgrund aktueller Risiken sollten aber nicht den Blick auf die langfristig weiterhin existenten Chancen des europäischen Aktienmarktes verdecken, die mit einem Fonds wie dem NESTOR Europa genutzt werden können.

Trotz der Probleme in den Peripheriestaaten ist das Marktumfeld für europäische Aktien derzeit weiterhin günstig. Das Wachstum ist vergleichsweise hoch und wird getrieben durch den Export, begünstigt durch einen eher schwachen Euro. Viele Unternehmen glänzen mit soliden Bilanzen und hohen Cashflows, und haben zudem große Bar-Reserven aufgebaut, weswegen Experten im Laufe des Jahres eine Zunahme an Übernahmen erwarten. Daneben sind europäische Gesellschaften zunehmend auch Player im globalen Welthandel, mit Wettbewerbsvorteilen gegenüber jenen Unternehmen außerhalb Europas. Neben günstigeren Kursen als noch zu Jahresbeginn spricht also derzeit einiges für ausgewählte europäische Aktien, zumal eine Betonung von Sachwerten vor dem Hintergrund der Schuldenproblematik keine schlechte Alternative darstellt.

Der NESTOR Europa Fonds (LU0054735948) investiert in genau solche Werte. Fondsmanager Dirk Stöwer von KOHLHASE & STÖWER Asset Management bevorzugt niedrig bewertete Unternehmen, die eine überragende Marktstellung hinsichtlich Rentabilität, Bilanzqualität und Wettbewerbsstärke aufweisen und in der Lage sind, ihre Erfolgsgeschichte über Jahre hinweg fortzuschreiben, sogenannte „Value-Builder“. In das Zielraster fallen somit vielfach eigentümergeführte Unternehmen und Nischenplayer, die ein hohes Wachstumspotenzial und eine vergleichsweise geringe zyklische Abhängigkeit aufweisen. Unter Branchengesichtspunkten dominieren Luxus- und Konsumgüterhersteller, die von dem abnehmenden Wohlstandsgefälle in den Schwellenländern besonders profitieren.

Stöwer, der über 20 Jahre Investmenterfahrung aufweist und grundsätzlich zu den Value-Investoren zählt, stützt sich bei seinen Screenings auch auf den sogenannten R-DAY Indikator. Diese selbstentwickelte Kennzahl beeinhaltet 3 Preisparameter: US-Dollar, Zinsen und das Risiko (ausgedrückt durch die Spreads von High-Yield Anleihen).

Seit der Übernahme des Managements im Juli 2005 konnte Stöwer mit diesem Ansatz sowohl die Wertentwicklung der Benchmark DJ STOXX 600 als auch die seiner FWW Vergleichsgruppe, des Sektordurchschnitts Aktienfonds All Cap Europa, deutlich übertreffen (Stand: 31.07.2011):

NESTOR Europa Fonds: 36,39%
DJ STOXX 600 (EUR) (TR): 13,42%
FWW Equity All Cap Europe: 9,11%



Daneben hat es der NESTOR Europa geschafft, in unserem aktuellen Ranking die Höchstauszeichnung 5 FWW FundStars® (FWW Fondssektor Aktienfonds All Cap Europa) einzustreichen.

Zielgruppe des Fonds könnten risikobereite Anleger sein, die in solide Unternehmen aus Europa investieren wollen und eine überdurchschnittliche Renditeerwartung besitzen. Dafür sollte dann aber auch ein hohes Schwankungspotenzial akzeptiert werden. Ein ausreichend langer Anlagehorizont (mind. 5 Jahre), bzw. ein schrittweiser Einstieg (Sparplan) sollte dieses Risiko zumindest teilweise abfedern. Kursrückschläge wie aktuell könnten somit zum Kauf genutzt werden.




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