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Frankfurt (fondsweb.de) - Von einem "steigenden Fondsvermögen, attraktiven Objektzugängen im In- und Ausland, einer guten Vermietungsquote sowie einem deutlich gestiegenen Anlageerfolg" ist im Bericht des 12. Geschäftsjahres des SEB ImmoInvest (WKN 980230), das zum 31. März 2001 beendet wurde, zu lesen. Die Geschäftsführerin des Offenen Immobilienfonds Barbara Knoflach begründet die Entwicklung mit dem "breiten Aufschwung an den Immobilienmärkten - vor allem in Deutschland - und mit der Erkenntnis der Anleger, dass zu einem ausgewogenen Vermögensportfolio auch Sachwerte auf Immobilienbasis gehören".
"Offene Immobilienfonds hoch in der Gunst der Anleger"
Insgesamt flossen SEB ImmoInvest EUR 370,3 Millionen Mittel brutto zu. Anteilrückgaben erfolgten in Höhe von EUR 265,3 Millionen. Das Fondsvermögen stieg um EUR 147,2 Millionen auf EUR 2.157,2 Millionen. Das entspricht einem Wachstum von über 7%. "Das Jahr 2000 war noch durch eine hohe Nachfrage nach Aktien geprägt, doch seit Jahresbeginn steht der Offene Immobilienfonds wieder hoch in der Gunst der Anleger. Wir haben in den ersten drei Monaten des Kalenderjahres fast an das Rekordjahr 1999 angeknüpft. Offene Immobilienfonds besitzen Eigenschaften, die sie für ein breit gestreutes Portfolio unverzichtbar machen. Auf Grund ihrer geringen Korrelation zu den Aktien und Rentenmärkten sind sie die ideale Anlage für eine kontinuierliche Entwicklung des Gesamtvermögens", so Knoflach. Nach ihren Angaben erzielte SEB ImmoInvest eine durchschnittliche Performance von 6,85% p.a. bei einer Volatilität von 1,08% in den vergangenen 10 Jahren.
"Wertzuwachs gesteigert"
Weitere Einzelheiten zum Geschäftsverlauf: "Der Anlageerfolg konnte im Zuge der günstigen Entwicklung auf den Immobilien- und Kapitalmärkten gegenüber dem Vorjahr von 5,1% zum 31.3.2001 auf 6,0% bzw. einem Wertzuwachs von EUR 3,14 je Anteil (i.V. EUR 2,64) gesteigert werden. Damit nimmt SEB ImmoInvest erneut eine Spitzenposition in der Branche ein. Der steuerfreie Anteil des Anlageerfolges beträgt in diesem Jahr 66,6% (i.V. 58%). Die ausländischen Objekte haben erwartungsgemäß mit einer Rendite von 10,7% (i.V. 12,5%) maßgeblich zu diesem Ergebnis beigetragen. (Deutschland 5,5%; i.V. 5,0%). Die Immobiliengesamtrendite betrug 7,3% (i.V. 7,5%), die Liquiditätsrendite konnte durch ein gutes Liquiditätsmanagement sogar auf 4,6% verdoppelt werden. Am 29.06.2001 werden insgesamt EUR 82,3 Millionen ausgeschüttet. Die Anleger erhalten eine Ausschüttung pro Anteil in Höhe von EUR 2,10. Davon sind EUR 1,05 (50%) einkommensteuerfrei."
Das Immobilienvermögen setzt sich stichtagsbezogen aus 74 Objekten verteilt auf 10 Länder zusammen, wovon sich 44 Objekte in Deutschland, 4 in den USA sowie 26 Objekte - gestreut in 8 europäischen Ländern - befinden. Das Immobilienvermögen lag inklusive der Grundstücksgesellschaft in Ungarn am 31. März 2001 bei EUR 1.939 Millionen. Der Investitionsgrad in Immobilien inklusive der Grundstücksgesellschaft erhöhte sich von 86,3% auf 89,9%. Der Vermietungsstand erhöhte sich zum Stichtag 31. März 2001 auf 97,1%. Dies führt SEB auf ein "aktives Vermietungsmanagement" zurück.
Zwischen dem 1. April 2000 und dem 31. März 2001 sind dem Fonds 8 Objekte zugegangen, 4 Objekte sind dem Bericht zufolge "aus fondsstrategischen Gründen verkauft" worden. Die Gewichtung des Portfolios hat sich durch den Verkauf der vier ausländischen Objekte (1 Amsterdam und 3 London) verschoben: das Ausland ist derzeit mit rund 48% im Portfolio vertreten; hiervon USA 19,5%, Niederlande 7,3%, Frankreich 7,2%, Belgien 4,0% sowie Luxemburg, Italien, Ungarn, Großbritannien und Österreich zusammen mit 9,8%. Betrachtet man die Mieteinnahmen, so entfallen rund 57% der Mieterträge auf das Ausland.
SEB ImmoInvest setzt auf das europäische Ausland und Deutschland
"Die internationale Anlagestrategie wird weiter verfolgt, um die unterschiedlichen Immobilienzyklen zur Steigerung der Fondsperformance auszunutzen. Die kontinuierliche Optimierung des Liegenschaftsvermögens, dazu gehört auch der Verkauf von Objekten, die nicht mehr den Anlagekriterien entsprechen, wird zentrale Aufgabe des Fondsmanagements bleiben", kündigt SEB an. Für "besonders interessant" werden die Standorte Frankreich, Italien und Belgien gehalten. Aber auch die Konvergenzländer, allen voran Ungarn, stehen auf der Investitionsliste des Fonds. Neben den ausländischen Märkten gehörten die wichtigen und von günstigen Rahmenbedingungen getragenen Wirtschaftszentren Frankfurt, München, Berlin, Hamburg sowie Düsseldorf zu den Hauptinvestitionsstandorten. Neben der räumlichen Diversifizierung werde eine "breitere Risikostreuung nach Immobilienarten angestrebt". Im Mittelpunkt der Akquisition stehen neben Bürogebäuden auch Einkaufszentren und Distributions- und Logistikcenter in wirtschaftlichen Ballungsgebieten. "Wir lassen uns nicht von Prestigeobjekten oder kurzfristigen Trenderscheinungen locken, sondern investieren in Immobilien mit attraktiver laufender Rendite und Wertsteigerungspotential", erklärt Knoflach zur Investitionsstrategie des Fonds, "denn unsere Anleger erwarten eine kontinuierliche Wertentwicklung mit hoher Sicherheit".
